Rund 400.000 Kinder und Jugendliche besuchen jährlich eines der deutschen Schülerlabore. Ca. 200 davon gibt es bereits an Universitäten, Forschungseinrichtungen, Science Centern, Museen und in der Industrie. Damit besitzt Deutschland europaweit eines der größten Netzwerke außerschulischer Lernorte. Untersuchungen belegen, dass die Einrichtungen wesentlich dazu beitragen, das Interesse von Schülern an Naturwissenschaften und Technik zu fördern. Und: Jungen und Mädchen werden vom Angebot der Schülerlabore gleichermaßen angesprochen.
Aus diesen Gründen unterstützte die Deutsche Telekom Stiftung „Lernort Labor“ (LeLa). Die Koordinierungsstelle berät beim Auf- und Ausbau außerschulischer Lernorte, entwickelt Qualitätsstandards und betreibt Wirkungsforschung. Ziel der Stiftung war es, LeLa dauerhaft als Dachorganisation für die Schülerlabore zu etablieren. Lernort Labor ist als Projekt am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) der Universität Kiel beheimatet. Die Aktivitäten werden von einem Lenkungsausschuss gesteuert. Begleitet wird dessen Arbeit von einem wissenschaftlichen Beirat.
Das Projekt ist planmäßig am 30. Juni 2010 ausgelaufen.
Johannes Schlarb
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